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SPD Bonn

Landespolitik 30.04.2026

Wir starten in den Landtagswahlkampf 2027!

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BONN. Der Saal in der Marie-Kahle-Gesamtschule war gut gefüllt, die Stimmung erwartungsvoll. Rund 100 stimmberechtigte Mitglieder waren am Mittwochabend zusammengekommen, um gemeinsam den Startschuss für das nächste Jahr zu geben: den Bonner SPD-Wahlkampf zur Landtagswahl 2027. In ziemlich genau einem Jahr, am 25. April 2027, wird in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Lisa Glaremin und Gabriel Kunze – unser Bonner Team

Auf der Mitgliederversammlung mit rund 100 stimmberechtigten Mitgliedern wurden Lisa Glaremin mit 85 Prozent der Stimmen als Kandidatin für den Wahlkreis 30 Bonn I (Bonner Norden und Beuel) sowie Gabriel Kunze mit 62 Prozent bei einer Gegenkandidatur als Kandidat für den Wahlkreis 31 Bonn II (Bonner Süden und Hardtberg) gewählt.

Lisa Glaremin bringt es in ihrer Nominierungsrede auf den Punkt: „Ich kandidiere, weil Politik wieder Zuversicht schaffen muss, indem sie nah an den Menschen ist und ihr Leben konkret besser macht. Unsere Gesellschaft funktioniert aktuell nur, weil Familien – vor allem Frauen – täglich unbezahlte Arbeit leisten und dort einspringen, wo die öffentliche Hand zu oft versagt. Darauf hat sich die Landesregierung viel zu lange ausgeruht."

Gabriel Kunze, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bonn, macht deutlich, wofür er antritt: „Ich will für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein – vor Ort und online. Die schwarz-grüne Landesregierung nennt ihren Stil geräuschlos – geräuschlos waren auch ihre Abgeordneten: kein Einsatz für Bonn bei zentralen Fragen. Dieses Schweigen werde ich beenden und meinen Wahlkreis laut und wirksam vertreten."

Jochen Ott stimmt auf den Wahlkampf ein

Der Spitzenkandidat der NRWSPD, Jochen Ott, hält eine Rede

Den Auftakt der Versammlung machte der designierte NRWSPD-Spitzenkandidat Jochen Ott, der die Versammlung auf das kommende Jahr einstimmte. Seine Botschaft war klar: Ja, wir leben in Krisenzeiten. Aber genau jetzt ist nicht die Zeit für Pessimismus. Glaubwürdige Politik fängt nicht damit an, dass man sie besser verkauft – davon hätten die Menschen genug. Sie fängt damit an, dass man es tatsächlich besser macht.

Zugegeben: Die aktuellen Umfragewerte sind keine einfache Ausgangslage. Aber die Erfahrung früherer Wahlkämpfe zeigt sehr deutlich: In einem Jahr ist viel Bewegung möglich. Und wir sind davon überzeugt, dass wir die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen der nächsten Jahre haben.

Unser Plan für ein gerechtes NRW

Die NRWSPD hat mit den „6 Punkte für 26" ein klares programmatisches Fundament beschlossen – entstanden direkt aus den Rückmeldungen von über 1.000 Menschen auf verstanden.nrw und aus der Zuhör-Tour quer durch NRW. Es geht um das, was die Menschen wirklich bewegt:

  • Gerechtes Leben – NRW soll das familienfreundlichste Bundesland werden. Dafür kämpfen wir für verlässliche Kita-Plätze, kostenfreies Mittagessen in Kitas und Schulen und ein Kinder-Chancen-Geld von 5.000 Euro für jedes Kind zum Start ins Leben.
  • Gerechte Arbeit – Wir stehen an der Seite der Beschäftigten. Mit einem „Bündnis für Arbeit" bringen wir Gewerkschaften, Unternehmen und Politik zusammen, um Arbeitsplätze in NRW zu sichern und den Strukturwandel gerecht zu gestalten.
  • Gerechte Bildungschancen – Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden. Wir investieren in Schulen, reduzieren Unterrichtsausfall und sorgen für mehr pädagogisches Personal – von der Kita bis zur Schule.
  • Gerecht und sicher – Öffentliche Sicherheit ist eine Frage sozialer Gerechtigkeit. Wer wenig verdient, kann sich Sicherheit nicht kaufen. Deshalb stärken wir den Rechtsstaat – und investieren gleichzeitig in Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Gerechtes Zusammenleben – Migration braucht klare Regeln und echte Integration. Wer mitanpacken möchte, ist willkommen. Gleichzeitig müssen Regeln für alle gelten und konsequent durchgesetzt werden.
  • Gerechte Infrastruktur – Kommunen brauchen endlich wieder das Geld, das ihnen zusteht. Wir erhöhen den kommunalen Anteil an den Gemeinschaftssteuern und sorgen dafür, dass der Staat im Alltag wieder spürbar funktioniert.
Bonn gemeinsam voranbringen

Der Bonner SPD-Vorsitzende Leon Schwarze fasst zusammen, was auf dem Spiel steht: „Die Landtagswahl 2027 ist richtungsweisend – auch für Bonn. Die schwarz-grüne Landesregierung bleibt bei wichtigen Zukunftsfragen zu oft mutlos. Wir brauchen eine Landesregierung, die anpackt und insbesondere Familien den Rücken stärkt. Dafür wollen wir gemeinsam mit unseren Kandidierenden Lisa Glaremin und Gabriel Kunze in den nächsten zwölf Monaten bis zur Landtagswahl kämpfen."