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SPD Bonn

Kommunalpolitik 13.03.2026

Das 19-Euro-Schülerticket bleibt!

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Das 19-Euro-Schülerticket bleibt! Das war uns wichtig – und wir haben dafür erfolgreich gekämpft. Das Bonner Schülerticket kostet weiterhin nur 19 Euro im Monat. Der Stadtrat hat diese Entscheidung Mitte März getroffen, und wir als SPD-Ratsfraktion sind froh, dass wir uns hier durchsetzen konnten!

Warum das so wichtig ist

Es klingt erstmal nach einer kleinen Zahl. Aber wer Kinder hat, weiß: Es sind genau solche Entscheidungen, die den Familienalltag erleichtern oder belasten. Ein günstiges Schülerticket bedeutet, dass Kinder selbstständig zur Schule kommen, nachmittags zum Sport fahren, Freunde besuchen – ohne dass Eltern jedes Mal den Terminkalender umwerfen oder die Fahrtkosten gegenrechnen müssen.

Nehmen wir eine typische Bonner Familie: zwei Vollzeitjobs, Miete rund 1.200 Euro, nach den laufenden Kosten verbleiben etwa 1.600 Euro im Monat. Bei zwei schulpflichtigen Kindern wären das ohne Subventionierung schnell 60 bis 80 Euro monatlich allein für Schülertickets. Mit dem 19-Euro-Ticket entlasten wir – und das macht für viele Familien, bei denen das Geld eh schon knapp ist, einen echten Unterschied.

Was wir erreicht haben

Es wäre eine leichte Entscheidung gewesen, das Ticket zu verteuern. Die Haushaltslage der Stadt ist angespannt, und Sparmaßnahmen stehen allenthalben auf der Tagesordnung. Aber wir haben klargemacht: Beim Schülerticket sparen wir nicht. Zu groß wäre der Schaden für Familien, zu kurzsichtig die Ersparnis für die Stadt. Der Vorschlag des grünen Kämmerers hätte genau die Gruppe stärker belastet, die ohnehin schon unter Druck stehen angesichts der hohen Lebenshaltungskosten in Bonn: Familien

Unser Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher Max Biniek sowie unsere schulpolitische Sprecherin Charlotte Ewald haben sich in den Ausschüssen und im Rat dafür eingesetzt, dass das Schülerticket bleibt – mit Erfolg.

Für uns als SPD ist das auch eine Frage der Gerechtigkeit. Ob ein Kind in Bonn-Beuel oder in Bad Godesberg aufwächst, ob die Eltern gut verdienen oder nicht – alle Kinder sollen mobil sein können. Chancengleichheit fängt nicht erst in der Schule an, sie fängt beim Schulweg an.

Unser Ziel: Bezahlbare Mobilität für alle

Wir sehen das 19-Euro-Schülerticket auch als Beitrag zu einer zukunftsfähigen Stadt. Kinder, die früh lernen, dass Bus und Bahn bequem, günstig und selbstverständlich sind, werden dieses Verhalten oft ihr Leben lang beibehalten. Jede junge Person, die heute mit dem ÖPNV zur Schule fährt, ist morgen vielleicht jemand, der das Auto stehen lässt. Das ist gut für Bonn, gut fürs Klima – und es fängt mit 19 Euro im Monat an.

Das Schülerticket ist dabei kein Einzelprojekt: Gemeinsam mit der gleichzeitig beschlossenen Senkung der Parkausweisgebühren für Anwohnende zeigt sich, wie wir als SPD-Fraktion konsequent daran arbeiten, das Leben in Bonn für alle bezahlbar zu halten. Wir werden weiter dafür eintreten, dass Mobilität in Bonn erschwinglich bleibt – für alle. Und vor allem für Familien.

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