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SPD Bonn

Lisa Glaremin

Landtagskandidatin

Was ich verändern möchte

Eigentlich ist alles gut. Oder zumindest: Eigentlich könnte es gut sein. Doch allzu oft erleben wir im Alltag, dass am Ende doch zu viel schiefläuft. Dass gute Ansätze nicht zu Ende gedacht werden. Dass Chancen nicht konsequent genutzt werden. 

Das gilt für Nordrhein-Westfalen insgesamt und auch hier bei uns in Bonn. Im Kleinen wie im Großen. Ein aktuelles Beispiel ist aktuell die Reform des Kita-Gesetzes: Statt einer echten Verbesserung setzt die schwarz-grüne Landesregierung auf einen Sparkurs – mit Kernzeiten für Fachkräfte, Flexibilisierung als Deckmantel für Einsparungen und schlechteren Arbeitsbedingungen. Als SPD sprechen wir dann oft von „berufstätigen Familien“, deren Alltag immer herausfordernder wird. Das stimmt. Aber wir müssen genauer hinschauen, wen wir eigentlich meinen, und Familie weiter denken.

Als Kind einer Patchwork-Familie habe ich früh gelernt: Familie ist mehr als zwei Elternteile und ihre Kinder. Familie ist eine Gemeinschaft, die füreinander einsteht. Heute lebe ich mit meinem Mann und unserem Hund in einem Mehrparteienhaus in der Bonner Nordstadt. Unsere Nachbarschaft funktioniert, weil wir uns gegenseitig unterstützen. Als Patentante springe ich ein, wenn Betreuung ausfällt oder Entlastung gebraucht wird. 

Familie ist vielfältig. Familie ist Solidarität im Alltag. Unabhängig von Verwandtschaft. Und doch wissen wir: Sorgearbeit ist nach wie vor ungleich verteilt. Ohne Frauen würde unser Alltag in dieser Form nicht funktionieren. Viel zu oft sind sie es, die politische Versäumnisse auffangen. Deshalb ist klar: Wir brauchen mehr Unterstützung für Familien. Ein Kinder-Chancen-Geld, ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder und der konsequente Ausbau der Tagespflege sind wichtige Schritte. Aber dabei darf es nicht bleiben. 

Ich komme aus einer ehrenamtlich geprägten Familie. Meine Mutter ist Diakonisse, mein Vater engagiert sich in der Bahnhofsmission. Von ihnen habe ich gelernt, wie sehr unsere Gesellschaft auf dieses Engagement angewiesen ist – und dass Verantwortung nicht an den Grenzen der eigenen Familie endet. Gerade jetzt, wo der Kampf gegen Rechtsextremismus schon längst zu einer der zentralen Aufgaben unserer Zeit geworden ist. Wir müssen entschlossen eintreten für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft – überall, auch hier vor Ort.

Unser Wahlkreis 30 (Bonn I) zeigt, wie vielfältig unsere Stadt ist. Unterschiedliche Lebensrealitäten, unterschiedliche Herausforderungen: Die Studierenden-WG in der Altstadt, die junge Familie in Tannenbusch oder die alleinlebende Rentnerin in Pützchen. Sie alle könnten hier ein gutes Leben haben. Eigentlich. Als Land, als Kommune und als Gesellschaft haben wir den Auftrag, dass aus diesem „eigentlich“ ein verlässliches „tatsächlich“ wird. Dafür möchte ich als Landtagskandidatin bei der nächsten Landtagswahl 2027 gemeinsam mit der SPD kämpfen!

Über mich

Ich bin 1991 in Arnsberg geboren und dort aufgewachsen. Für mein Studium bin ich 2011 nach Bonn gekommen und habe Germanistik und Politik studiert. In den Semesterferien habe ich Praktika bei Zeitungen, im Theater, im Museum und im Verlag gemacht und nebenbei gearbeitet. Am Ende war ich gut ausgebildet. Aber war ich wirklich gut vorbereitet auf die Arbeitswelt? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen. Gerade in Bonn – mit seiner Exzellenzuniversität und der Vielzahl an unterschiedlichsten Arbeitgebern – müssen wir Studium, Ausbildung und Arbeitsmarkt besser verzahnen. Wir brauchen eine Arbeitsmarktpolitik, die Chancen schafft statt Ängste. Für tarifgebundene Arbeitsplätze, für Weiterbildung und für sichere Perspektiven unabhängig vom Abschluss.

Seit 2022 arbeite ich bei Jugend für Europa. Als Referentin für Analyse & Reporting beschäftige ich mich mit den Zahlen und Wirkungen des Erasmus+-Programms. Ich sehe, wie entscheidend gute Förderung ist, um Chancen gerechter zu verteilen. Damit junge Menschen unabhängig von Herkunft und Einkommen Europa erleben, sich begegnen und Vielfalt als Stärke erfahren können.

Mehr über mich:
  • Politischer Werdegang
  • 2019
    Eintritt in die SPD
  • 2021 – 2023
    Co-Vorsitzende
    Jusos Bonn
  • 2022 – 2025
    Vorstandsmitglied
    SPD-Unterbezirk Bonn
  • seit Juni 2025
    Vorstandsmitglied
    SPD Region Mittelrhein
  • seit Jan 2026
    Vorsitzende
    SPD-Unterbezirk Bonn
  • seit Jan 2026
    Sachkundige Bürgerin
    Kulturausschuss der Bundesstadt Bonn
  • Ausbildung und beruflicher Werdegang
  • 2010
    Abitur
    Gymnasium Laurentianum, Arnsberg
  • 2010 – 2011
    Auslandsaufenthalt
    Au-Pair in North Carolina (USA)
  • 2011 – 2014
    Bachelor of Arts in Germanistik, Politik und Gesellschaft
    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 2014 – 2016
    Master of Arts in Germanistik
    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 2016 – 2022
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • seit 2022
    Referentin
    JUGEND für Europa